Am Dienstag vor den Weihnachtsferien machten sich alle sieben Klassen auf nach Wasserburg. Ziel war das dortige Theater, bei dem die Aufführung des Stücks "Urmel aus dem Eis" von Max Kruse auf dem Programm stand.

Titiwu ist eine kleine Vulkaninsel, die nach ihren Bewohnern Professor Habakuk Tibatong, dessen Adoptivsohn Tim Tintenklecks und der "heimlichen Chefin", Schweinedame Wutz, benannt ist. Daneben gibt es noch weitere Inseltiere, denen der Professor Sprachunterricht gibt: der Pinguin Ping, der Waran Wawa, der Schuhschnabel Schusch und der See-Elefant Seelefant, der meist auf einer vorgelagerten Klippe liegt und traurige Lieder singt.
Eines Tages wird ein Eisberg vor der Insel gesichtet. Im Inneren befindet sich ein eingeforerenes Ei, das von den Inselbewohnern ausgebrütet wird bis ...
bis das Urmel sich aus der Schale schält - das Urmel aus dem Eis. Dieses Urzeitwesen bringt das ansonsten so beschauliche Leben der Inselbewohner ganz schön durcheinander.
Neun Rollen wurden von nur drei Personen gespielt, die es verstanden, durch einen anderen Hut, das Verstellen der Stimme oder einen Ortswechsel in die jeweilige Rolle zu schlüpfen. Begehrt bei den Kindern waren die "Pläne" (mehrere zusammengeknüllte Zettel), die von den Inselbewohnern ins Publikum geworfen wurden, weil sie für ihr Vorhaben, das Urmel zu retten, nicht taugten. Die Schülerinnen und Schüler hatten ihren Spaß - nicht nur beim Zurückwerfen ;-), sondern während der gesamten Vorstellung.



















